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5 ungewöhnliche Orte, die du bei einer Stadtführung in Basel entdecken kannst

Lällekönig Basel – goldene Figur mit herausgestreckter Zunge an der Mittleren Brücke, ungewöhnlicher Ort auf Stadtführung durch Basel
Tobias Guldimann Samstag, 1. März 2025 von Tobias Guldimann

Basel erleben

5 ungewöhnliche Orte, die du bei einer Stadtführung in Basel entdecken kannst

Basel hat mehr zu bieten als die bekannten Sehenswürdigkeiten wie das Basler Münster oder das Kunstmuseum. Wer die Stadt wirklich kennenlernen möchte, sollte sich auf eine Entdeckungsreise abseits der Touristenpfade begeben. Bei einer Stadtführung in Basel, die weniger bekannte, aber umso faszinierendere Orte umfasst, kann man die wahre Geschichte und Schönheit der Stadt erleben. In diesem Artikel stellen wir dir fünf ungewöhnliche Orte vor, die du bei einer Stadtführung entdecken kannst – perfekt für Touristen, die mehr sehen möchten, und für Kulturinteressierte, die Basel aus einer neuen Perspektive erleben wollen.

1. Das Totengässlein und das Pharmazie-Historische Museum

Das Totengässlein ist ein historisches Wahrzeichen Basels, das vielen Besuchern unbekannt bleibt. über Jahrhunderte trugen die Basler ihre Toten aus der Talstadt hinauf zum Kirchhof von St. Peter. Die engen Gassen, die durch das Viertel schlängeln, sind gesäumt von mittelalterlichen Häusern und bieten einen faszinierenden Blick in die Geschichte der Stadt.

Doch das Pharmazie-Historische Museum (eine der ältesten Apothekeneinrichtungen Europas) ist der wahre Schatz dieser Ecke. Im Museum kannst du auf einer Zeitreise durch die Geschichte der Pharmazie wandeln und einen einzigartigen Einblick in die Entwicklung der Medizin und Heilkunst seit dem Mittelalter gewinnen.

  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10–17 Uhr, montags geschlossen.

  • Beste Besuchszeit: Vormittags ab 10 Uhr oder nach 15 Uhr, um den Andrang zu vermeiden und die Sammlung in Ruhe zu genießen.

Gerade in Basel war die Grenze zwischen Pharmazie, Medizin und Alchemie lange Zeit fliessend. Berühmte Alchemisten wie Paracelsus wirkten hier und brachten neue Erkenntnisse, aber auch faszinierende Mythen hervor. Die Suche nach dem Stein der Weisen im Mittelalter und der Herstellung von Heilmitteln legten den Grundstein, dass sich Basel schliesslich zur Life Sciences-Metropole entwickelte.

Warum du diese Orte bei einer Stadtführung entdecken solltest:

Das Totengässlein ist ein wichtiger Teil der Geschichte Basels, und das Pharmazie-Museum gibt dir einen tiefen Einblick in die Entwicklung der medizinischen Wissenschaften. Diese Orte sind weniger überlaufen als die bekannten Sehenswürdigkeiten und bieten ein authentisches Erlebnis.

2. Der versteckte Kreuzgang des Basler Münsters

Das Basler Münster ist eines der Wahrzeichen der Stadt und nicht zu übersehen. Doch was viele nicht wissen, ist, dass das Münster auch einen geheimen Schatz beherbergt: den Kreuzgang, der für viele Besucher unsichtbar bleibt. Der Kreuzgang des Münsters ist ein Ruhepol mitten in der Stadt. Der alte Innenhof mit seinen gotischen Bögen lädt zum Verweilen und Staunen ein.

Wenn du durch den Kreuzgang wanderst, wirst du von der historischen Architektur und der stillen Atmosphäre verzaubert. Besonders interessant ist auch der Bezug zu Erasmus von Rotterdam, einem der bekanntesten Gelehrten der Renaissance, der im Münster beigesetzt wurde.

  • Öffnungszeiten: Der Kreuzgang ist täglich geöffnet, der Zutritt ist kostenlos.

  • Beste Besuchszeit: Früher Morgen oder später Nachmittag, wenn weniger Touristen dort sind.

Warum du diese Orte bei einer Stadtführung entdecken solltest:

Der Kreuzgang ist ein ruhiger Rückzugsort und ein Ort der Geschichte, den viele Touristen übersehen. Eine Führung dorthin bietet einen einzigartigen Blick auf die historische Architektur und die Bedeutung des Münsters für die Stadt Basel.

3. Das St. Alban-Tal – Basels „Klein-Venedig“

Das St. Alban-Tal ist ein wahres Juwel, das dir bei einer Stadtführung in Basel nicht entgehen sollte. Das Tal ist mit seinen malerischen Kanälen und mittelalterlichen Gebäuden ein echtes Highlight. Es wird oft als „Klein-Venedig“ bezeichnet, weil es sich so malerisch an den "Dalbedych" (St. Alban-Teich) schmiegt. Dieser rund 5 km langer und im Hochmittelalter angelegter Gewerbekanal, diente vorwiegend der Energieerzeugung für die Papierproduktion und den Druckereien.

Im St. Alban-Tal findest du auch die Papiermühle Basel, die älteste erhaltene Papiermühle in der Schweiz. Im Museum kannst du erleben, wie Papier früher per Hand geschöpft wurde, und dich in die Kunst des alten Handwerks vertiefen.

  • Öffnungszeiten Papiermühle: Dienstag bis Sonntag, 11–17 Uhr, montags geschlossen.

  • Beste Besuchszeit: Mittwoch und Donnerstag zwischen 13–16 Uhr – dann sind weniger Schulklassen und Gruppen unterwegs.

Warum du diese Orte bei einer Stadtführung entdecken solltest:

Das St. Alban-Tal ist eines der schönsten und ruhigsten Viertel Basels. Mit einer Führung durch die im Basler Dialekt ‘Dalbe’ genannte Vorstadt sowie das ‘Dalbenloch’, kannst du tief in die Geschichte dieses einzigartigen Ortes eintauchen und gleichzeitig von den anderen Besuchern ungestört die Atmosphäre genießen.

4. Der Basler Lällekönig – Symbol der Rivalität

Der Basler Lällekönig ist eine Skulptur, die nicht nur ein faszinierendes Kunstwerk darstellt, sondern auch ein Stück Basler Geschichte erzählt. Der "Züngelnde König" ist ein Relikt der alten Rivalität zwischen Großbasel und Kleinbasel und symbolisiert den Stolz der beiden Stadtteile.

Vom Kleinbasel aus hast du einen großartigen Blick auf das Rheinufer und kannst die Stadt von einer ganz neuen Perspektive aus erleben. Die Geschichte und die Symbolik hinter dem Lällekönig machen ihn zu einem perfekten Ziel auf deiner Stadtführung.

  • Öffnungszeiten: Die Skulptur ist jederzeit zugänglich.

  • Beste Besuchszeit: Früh am Morgen oder spät am Abend, wenn die Lichtverhältnisse besonders gut sind und weniger Menschen unterwegs sind.

Warum du diese Orte bei einer Stadtführung entdecken solltest:

Die Geschichte hinter dem Lällekönig ist nicht nur einzigartig, sondern auch ein großartiger Gesprächsstarter. Bei einer Stadtführung kannst du noch tiefer in diese Rivalität eintauchen und mehr über die kulturellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Basel erfahren.

5. Die Skulpturen im Merian Gärten / Brüglinger Ebene

Die Merian Gärten und die Brüglinger Ebene sind ein wahres Paradies für Kunst- und Naturfreunde. Sie bieten neben wunderbaren Pflanzenpracht im Stil eines englischen Landschaftsgartens auch Entspannung und Ruhe vom hektischen Alltag. Zudem kann die Europas grösste öffentlich zugängliche Iris-Sammlung, idealerweise im Mai, betrachtet werden. Kulturell wird die Anlage bereichert mit Ausstellungen, Führungen und Vorträgen. Es ist ein perfekter Ort, um die Natur zu genießen und gleichzeitig dem Trubel der Stadt zu entkommen.

  • Öffnungszeiten: Täglich von 9–18 Uhr.

  • Beste Besuchszeit: Morgens oder am späten Nachmittag, wenn es ruhiger ist und du die Skulpturen ohne Ablenkung genießen kannst. Im April und Mai beeindruckt die Blütenpracht von botanischen Garten.

Warum du diese Orte bei einer Stadtführung entdecken solltest:

Der Besuch der Merian Gärten bietet eine perfekte Kombination aus Natur und Kunst. Es ist ein idealer Ort, um eine Auszeit zu nehmen und die Natur sowie die Kunstwerke in Ruhe zu betrachten.

Entdecke Basel abseits der Touristenpfade

Basel hat mehr zu bieten als nur die klassischen Sehenswürdigkeiten. Diese fünf ungewöhnlichen Orte sind ein wahres Highlight für Touristen und Kulturinteressierte, die Basel aus einer anderen Perspektive erleben wollen.

Wenn du neugierig auf diese versteckten Schätze bist, dann nimm an einer der verschiedenen historischen Stadtführung von Läggerli Tours teil und entdecke Basel in all seiner Vielfalt.

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