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  • Münsterplatz 3
    Rollerhof
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    Rittergasse
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    Seidenhof am Blumenrein

Der Basler «Daig»

In Basel verbindet man unter dem Namen «Daig» eine herrschaftliche Schicht, die seit Generationen das Bürgerrecht besitzen. Das Basler Patriziat ist das einzige der Schweiz, das einen Spitznamen besitzt, den fast alle kennen.

«Daig» dürfte schlicht «Teig» bedeuten. Die so bezeichneten Familien kleben zusammen und bleiben zum eigenen Wohl unter sich. Lange Zeit lenkte der «Daig» die Geschicke der Stadt. Ab 1900 bröckelte die kulturelle Vormacht des einstigen Patriziats. Seine Vertreter wenden sich teilweise angewidert von all dem Neuen ab, das ihren geliebten Kleinstadtkosmos bedroht - von der "Moderne" - von Technik, Demokratie und Massenkultur. Zum Teil gibt es ihn auch heute noch. Doch wer gehört dazu und wer nicht? Kennen Sie sich aus im Basler «Daig»? Tauchen Sie ein in die Welt des Basler Daigs und lernen Sie ihn kennen. Wir werden ihn mal ordentlich durchkneten diesen «Daig». Gut möglich, dass der Daig auch an Ihnen kleben bleibt. Doch Vorsicht, Vorstellung und Realität stimmen nicht immer überein.

Inhalt der Führung

  • Ursprung von «Daig»

  • Baseldytsch und andere Verhaltensmerkmale

  • Die protestantische Gesinnung

  • Der «alte» Daig

  • Der «neue» Daig

  • Engere Betrachtungen zu den Familien La Roche, Iselin, Sarasin, Vischer und Burckhardt

Das wichtigste in Kürze

  • Dauer: 1 Stunde 30 Minuten

  • Treffpunkt: Münsterplatz (vor dem Münster)

  • Route: Murus Gallicus (Rittergasse) → Münsterplatz → Augustinergasse → Rheinsprung → Blumenrain (vis a vis Hotel Drei Könige)

  • Endpunkt: Blumenrain, in der Altstadt von Basel (vis a vis Hotel Drei König)

  • Preis: 20 CHF pro Person

  • Ermäßigungen: Kinder unter 12 Jahren sind in Begleitung Erwachsener frei. Für Schüler, Auszubildende und Studierende (bis maximal zum vollendeten 25. Lebensjahr) gibt es gegen Vorweisung der Legi einen Rabatt.

  • Sprache: Deutsch (Englisch / Französisch auf Anfrage)

Murus Gallicus - der Keltenwall

Der Basler Murus Gallicus war etwa 6 m hoch und 12 m dick, der in einem Abstand von 6 m davor liegende Graben war ca. 30 m breit und 8 m tief. Die Einwohner überquerten im Bereich der heutigen Rittergasse den Graben auf einer Holzbrücke in die Siedlung.

Münsterplatz

Der Münsterplatz in Basel ist einer der ältesten Plätze der Stadt und liegt vor dem Namensgebenden Basler Münster. Der Platz entwickelte sich über mehrere Jahrhunderte. Das Basler Münster war ein wesentlicher Bestandteil seiner Entwicklung im Mittelalter. Während der Helvetischen Revolution 1798 versammelten sich die Franzosen und die Bürger von Basel, um einen Freiheitsbaum auf dem Münsterplatz zu pflanzen.

Das heutige Münstergebäude stammt grösstenteils aus der späten Romantik, das im letzten Drittel des 12 Jahrhunderts errichtet und im 15. Jahrhundert fertiggestellt wurde. Es wurde von König Heinrich II und seiner Gemahlin Kunigunde finanziert.

Augustinergasse

Die Augustinergasse in Basel ist bekannt für ihre alten Gebäude, die auf dem Münsterhügel errichtet wurden. Die Strasse beherbergt auch die prächtigen Häuser der Stadtseidenbandbarone und Savoyer Adelsfamilien, wie Beispielsweise das Weisse oder Blaue Haus von der Familie Sarasin.

An dieser Gasse am Rheinsprung befindet sich auch der 'Schalerhof', das erste Kollegiengebäude der 1460 gegründeten Universität Basel. Damit ist die Universität die älteste der Schweiz sowie eine der ältesten in ganz Europa.

Schifflände

Die Schifflände in Basel ist die älteste Hafenanlage der Stadt und wurde 1354 gegründet. An der Schifflände befand sich einst der Lällenkönig, ein überlebengrosser Kopf aus bemaltem Kupferblech mit einer Krone, der ursprünglich am Basler Rheintor bei der Rheinbrücke über 200 Jahre Hof hielt. Heute befindet er sich an der Fassade des Hauses Schifflände 1.

Blumenrain

Der Blumenrain in Basel ist ein historischer Ort, der bis ins Mittelalter zurückreicht. Die Familie Burckhardt baute hier den Segerhof, ein dreigeschossiges Palais. Im Erdgeschoss betrieb Christoph Burckhardt mit seinen Söhnen eine stark florierende Baumwoll- und Manufakturwarenhandlung, die durch gute persönliche Beziehungen in grossen Teilen Europas bekannt war.

1806 erliess Napoleon das berüchtigte Einfuhrverbot für englische Waren nach Frankreich. Um dieses Verdikt zu umgehen, schaffte die Firma Burckhardt ganze Wagenladungen englischer Baumwolle ins preussische Neuchâtel, das französisch werden sollte. Der Clou wurde jedoch durchschaut, und Burckhardt erhielt eine Gefängnisstrafe.

Treffpunkt: vor dem Haupteingang zum Basler Münster (Münsterplatz 9, 4051 Basel)

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